Freitag, 24. Oktober 2014

Förderprogramm Bildungsscheck NRW läuft zum 31.10.2014 aus

Relativ kurzfristig teilt das zuständige Ministerium mit, dass nach dem 31.10.2014 keine Bildungsschecks des Landes mehr ausgestellt werden können, weil die zur Verfügung stehenden Fördermittel erschöpft sind. Durch den Bildungsscheck erhalten in NRW Beschäftigte bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen 50 % der Kosten einer Weiterbildung erstattet (höchstens 2000 €). Ausgestellt werden die Schecks von den örtlichen Bildungsberatungsstellen. Interessierte haben also nur noch in der kommenden Woche Zeit, sich einen entsprechenden Scheck ausstellen zu lassen.

Weitere Informationen mit den Kontaktdaten der örtliche Bildungsberatungsstellen finden Sie unter: http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/beschaeftigung_foerdern/bildungsscheck/index.php

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Fachfortbildungen im Dezember 2014

Die Flyer mit detaillierten Informationen und dem Anmeldeformular zu den einzelnen Fachfortbildungen finden Sie unter Impulse-Schule.de/Fachfortbildung. Die Teilnahmegebühren belaufen sich auf € 65 je Wochenende (bei zweiteiligen Veranstaltungen also € 130). Die Anmeldung muss in jedem Falle schriftlich erfolgen, entweder über die Anmeldeformulare der Flyer oder auch per E-Mail an info@impulse-schule.de.

06./07. Dezember
Die Dorn-Breuß Methode, Teil I, Monika Hartmann (HP)
13./14.12 Teil II

06./07.12.
Vom „Gemachten“ zum „Macher“ – wie ich mein Leben selbst bestimmen kann, Achim v. St. Vith (HP und Psych. HPG)

06./07.12.
Erste Hilfe am Kleintier – Notfallmedizin, Kristina Kuhn (Tier-HP)

13./14. 12
Onlinesucht – Gefangen im Netz, Helmut Lanfer (freier SU)

Freitag, 17. Oktober 2014

Impulse-Preis 2014: Der erste Preis in der Kategorie "Erfolgreich in die Selbstständigkeit"

Den ersten Preis in der Kategorie Erfolgreich in die Selbstständigkeit erhielt Frau Sabine Thiel. Bei ihr hat die Jury besonders die Beständigkeit und Zielstrebigkeit gewürdigt, mit der Sie insgesamt sogar sechs Fernlehrgänge bei Impulse e.V. absolviert hat.

Sabine Thiel – Ihr Weg zur Vereinsgründerin 

Sabine Thiel setzt sich bereits seit 2009 für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und deren Angehörige ein. Ausschlaggebend für ihr Engagement ist ein Borderline-Betroffener in ihrem eigenen Umfeld.

Zeitgleich mit der Initiierung einer Selbsthilfegruppe für Borderline-Angehörige und anschließender Gründung des Vereins Grenzgänger e.V., absolvierte Sabine Thiel bei Impulse e.V. von 2007 bis 2010 den Lehrgang Psychologische/r Berater/in. Mit diesem eignete sie sich zunächst psychologisches Grundlagenwissen und unter anderem Kompetenzen in den Bereichen Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie an. Erst mit dem direkt im Anschluss absolvierten Lehrgang Psychotherapie, welchen sie von 2010 bis 2011 bei Impulse e.V. studierte, konnte sie schließlich auch Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und deren Angehörige psychotherapeutisch behandeln.

Die vielfältigen Symptome eines an Borderline erkrankten Menschen, die sie durch ihre eigenen Erfahrungen und die vorangegangenen Lehrgänge kennenlernte, veranlassten Sabine Thiel außerdem dazu, sich fortlaufend Wissen in weiteren Gesundheitsbereichen anzueignen. So entschloss sie sich schon während der Abschlussphase des Lehrgangs Psychotherapie, auch noch den Impulse-Lehrgang Fitness- und Wellnesstrainer/in (Fitness- und Wellness-Coach) zu studieren, mit dem sie seit ihrem Abschluss 2012 auch Fitness-, Bewegungstrainings und Entspannungsverfahren empfehlen, anleiten und durchführen kann.

Die Lehrgänge Suchtberatung, Mediator/in sowie Familienberatung und Alltagsorganisation, die Sabine Thiel von November 2011 bis Juli 2014 bei Impulse e.V. außerdem absolviert hat, erweiterten ihre fachlichen Kenntnisse zusätzlich. Nach eigenen Angaben hat sie all die Aus- und Weiterbildungen von Impulse e.V. stets als logische Erweiterung ihres beruflichen Wissens verstanden und als eine sehr umfassende Basis gesehen, die sie mit speziellen, für ihren beruflichen Schwerpunkt wichtigen Schulungen und Fachliteratur ergänzen konnte.

Im Rahmen ihres Vereins Grenzgänger e.V. ist Sabine Thiel inzwischen Leiterin des Bereichs Projekte und gleichermaßen Ansprechpartnerin für die Mitglieder und Selbsthilfegruppen des Vereins. Darüber hinaus ist sie auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und wirkt grundlegend dabei mit, ein umfassendes Bildungswerk aufzubauen. Neben der bisherigen Ausbildung zur/zum Selbsthilfegruppenleiter/in, will ihr Verein Grenzgänger e.V., zukünftig auch Fachfortbildungen im Rahmen der Familienbildung anbieten sowie im Bereich der Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Ein erstes Fach-Symposium des Vereins Grenzgänger e.V. zum Thema Borderline-Persönlichkeitsstörung, welches bereits im Juni diesen Jahres stattfand, hat Sabine Thiel ebenfalls maßgeblich mitorganisiert – Weitere Veranstaltungen sollen folgen. Den Impulse-Preis möchte sie vor allem nutzen, um das heute noch häufig tabuisierte Thema "Borderline" bekanntzumachen.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Impulse-Preis 2014: Die ersten Preise in der Kategorie "Beruflicher Aufstieg durch Fortbildung"

In der Kategorie "Beruflicher Aufstieg durch Fortbildung" waren sogar zwei Bewerberinnen punktgleich, so dass sich die Jury dazu entschlossen hat,  den ersten Preis in der Kategorie "Beruflicher Aufstieg durch Fortbildung" an zwei Absolventinnen zu vergeben. Während Frau Maren Akba die Jury vor allem mit ihrer Leidenschaft überzeugte, mit der sie sich in der Kinderbetreuung stets weiterbildete, gelang es Prof. Dr. Ute Vogt  mit ihrer Zielstrebigkeit und ihrem sozialen Engagement die Jury zu überzeugen.

Maren Akba – Von der Küchenkraft zur Ernährungs-, Erziehungs- und Entwicklungsberaterin

Als Maren Akba 2002 als ungelernte Küchenkraft in einem Hort anfangen durfte, war sie froh, nicht mehr in ihren erlernten Beruf als Augenoptikerin zurückkehren zu müssen. Täglich versorgte sie 200 Kindergartenkinder mit regelmäßigen Mahlzeiten und beobachtete dabei zunehmend auch welche, die auf einzelne Lebensmittel allergisch reagierten.

Das machte sie so neugierig, dass sie sich 2008 für ein Fernstudium zur Ernährungsberaterin entschloss. Während des Studiums merkte sie, welche Bedeutung die Ernährung für die Entwicklung „ihrer“ Kinder hat und gab schon während des Studiums Ernährungskunde-Unterricht in der benachbarten Grundschule, was ihr durch einen Kooperationsvertrag mit ihrem Kinderhortkindergarten möglich war.

Die Arbeit mit den Kindern erfüllte Maren Akba so sehr, so dass sie der Wissensdurst packte. Sie wollte nicht mehr nur Kinder durch die Ernährung in ihrer Entwicklung unterstützen, sondern grundlegende Kenntnisse darüber erlangen, wie die kognitiven, psychischen und physischen Eigenschaften von Kindern gefördert werden können.

Deshalb entschloss sie sich 2010 für ihr zweites Fernstudium zur Erziehungs- und Entwicklungsberaterin, dieses Mal an der Impulse-Schule. Eine Schulteroperation festigte zudem ihren Wunsch, ihre Tätigkeit in der Hort-Küche aufzugeben und in Zukunft an der benachbarten Grundschule ihr Wissen weiterzugeben. Schon während des Fernstudiums bewarb sie sich deshalb um den Posten als Pädagogische Mitarbeiterin/Erzieherin. Und obwohl sie Respekt davor hatte, nunmehr mit Kindern als mit Lebensmitteln zu arbeiten, bekam Maren Akba die Stelle.

Im Sommer 2011 begann sie ihre Tätigkeit im Bereich „Ergänzende Betreuung“ an der Grundschule. Neben der Früh- und Nachmittagsbetreuung ist sie seither auch im Schul-Unterricht tätig und unterstützt Lehrkräfte in pädagogischen Fragen. Mit ihnen führt sie am Ende eines jeden Schuljahres auch die Elterngespräche durch. Zusätzlich gibt sie weiterhin ihr Wissen im Rahmen des Ernährungskunde-Unterrichts an die Grundschulkinder weiter. Zur Gestaltung des Unterrichts nutzt sie nach eigenen Angaben dabei vor allem die im Rahmen des Impulse-Studiums erlangten Kenntnisse über Lern-Materialien und -Methoden, um die kognitiven und sozialen Kompetenzen ihrer Schützlinge zu fördern.

Weil sie während ihrer Grundschultätigkeit mit Konfliktsituationen zwischen Kindern, aber auch Kolleg/inn/en konfrontiert wurde, ging Maren Akba erneut auf die Suche nach einem geeigneten Studiengang. Fündig wurde sie auch in diesem Themengebiet bei der Impulse-Schule und absolvierte von August 2013 bis September 2014 erfolgreich den Lehrgang Mediator/in. Da ihr hier die grundlegenden Aspekte der Konfliktbearbeitung vermittelt wurden, soll sie sogar schon im neuen Jahr Konfliktlots/inn/en an ihrer Grundschule ausbilden.

Prof. Dr. Ute Vogt – Ihr Weg zur Professur

Prof. Dr. Ute Vogt ist bereits viele Jahre als Ärztin tätig, als sie 2002 aus privaten Gründen nach Stuttgart umzieht und als Dozentin an einer Berufsfachschule für Altenpflege beginnt.

Während ihrer 10-jährigen Dozententätigkeit an der Berufsfachschule ist sie nebenher auch freiberuflich als Dozentin für weitere Projekte tätig. Darunter beispielsweise als Mitarbeiterin für Dement-Wohngruppen beim ELW der Stadt Stuttgart zur Entwicklung von Präsenzkursen und auch als Mitglied der Lehrplankommission Altenpflege des Kultusministeriums Baden-Württemberg.

Die Tätigkeit als Dozentin in der Ausbildung medizinnaher Berufe hat ihr immer große Freude bereitet, weshalb sie die Tätigkeit stets mit viel Engagement betrieben hat. 2008 hat Prof. Dr. Ute Vogt unter anderem auch den Förderverein für ihre Berufsfachschule für Altenpflege der Stadt Stuttgart gegründet.

Dennoch hat sich die promovierte Ärztin nach einer neuen Herausforderung gesehnt und entschloss sich 2012 dazu, sich um die Professur für Therapiewissenschaften an der SRH Fachhochschule für Gesundheit in Gera zu bewerben. Doch zunächst ein Rückschlag: Ihre Erfahrungen in der Erwachsenenbildung reichten der Hochschule nicht aus, um ihr gänzlich die Lehrbefugnis zu erteilen.

Erst ihr Vorhaben, den Impulse-Lehrgang Dozent/in in der Erwachsenenbildung zu absolvieren und der Nachweis, der auch theoretischen Auseinandersetzung mit dem pädagogischen und kommunikationswissenschaftlichen Hintergrundwissen, führten zu einem positiven Bescheid.

Bis zum Abschluss der Impulse-Ausbildung übernahm sie bereits einzelne Vorlesungen und war als Vertretungsprofessorin tätig, bis ihr 2014 nach Bestehen der Impulse-Prüfung die Professur für Therapiewissenschaften an der SRH Fachhochschule in Gera verliehen wurde. Nach eigenen Angaben profitiert sie im Lehralltag bis heute von denen in der Impulse-Ausbildung vermittelten Methoden und wurde auf dieser Grundlage sogar kürzlich in ein Hochschulteam berufen, dass sich gänzlich der didaktischen Entwicklung der Hochschule widmet.

Freitag, 10. Oktober 2014

Fachfortbildung "Bachblütenberatung" mit Britta Remmel

Neben mehrmonatigen Fernlehrgängen bietet Impulse e.V. auch Fachfortbildungen zu den unterschiedlichsten Themen an. Diese sind ideal, um bereits vorhandenes Wissen im freien Gesundheitsbereich zu erweitern oder aber auch, um in gänzlich neue Themengebiete einzutauchen.

Die Fachfortbildungen sind für jeden frei zugänglich und finden meist an einem Wochenende statt. Leser/inn/en der Impulse-Facebook-Seite haben sich nähere Informationen zu den Fachfortbildungen der Schule für freie Gesundheitsberufe gewünscht, weshalb ab jetzt in regelmäßigen Abständen Fachfortbildungsvorstellungen auf unserem Blog stattfinden. Beginnen möchten wir mit der Fachfortbildung „Bachblütenberatung nach Edward Bach".

Britta Remmel, Heilpraktikerin und Dozentin über ihre Fachfortbildung:

"Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Bachblüten, lernen die Teilnehmer/innen die charakteristischen Eigenschaften und Anwendungsbereiche der 38 kraftvollen Essenzen kennen. Die Blüten werden hierzu in kleinere Lerneinheiten eingeteilt und verschiedenen Gemütszuständen, wie beispielsweise Ängsten, Verunsicherungen oder mangelndes Selbstwertgefühl, zugeordnet. Es wird darauf geachtet, dass immer auch ein roter Faden erkennbar ist - dieser wird quer durch den Raum gespannt und die bereits kennengelernten Bachblüten werden darangeheftet, damit jede/r Teilnehmer/in den wachsenden Wissensstand visuell verfolgen kann. Es werden verschiedene Diagnosemöglichkeiten, wie der Einsatz eines Tensors oder eines Pendels und das gezielte Stellen von Fragen, praktisch eingeübt. Am Ende des Seminares ist jede/r Teilnehmer/in in der Lage, für sich oder andere Menschen eine Bachblütenmischung anzuraten."


Bachblüten - was ist das?
"Die Bachblütentherapie führt auf den englischen Arzt Dr. Edward Bach zurück. Unzählige Menschen wurden von 'seinen Blüten' auf ihrem Weg zu mehr Bewusstheit und Gesundheit begleitet. Bei den Bachblüten handelt es sich nicht um ein Naturheilmittel im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr um ein energetisches Heilmittel. Man nimmt an, dass die Bachblüten mit ihrer hohen energetischen Schwingungsfrequenz in der Lage sind, die körpereigene Schwingung anzuheben und zu harmonisieren. In der Bachblütentherapie ist daher die Kenntnis von speziellen 'psychologischen Mustern' eine wichtige Voraussetzung um die richtige Bachblüte auszuwählen.

Auch das intensive Gespräch mit dem Patienten ist ein wichtiger Bestandteil der Bachblütentherapie. Der erfahrene Bachblütentherapeut wählt aus 38 Blütenessenzen eine individuelle Mischung für seinen Patienten aus. Jede Blüte entspricht dabei einem bestimmten seelischen Gemütszustand. Diese individuelle Mischung wird vom Patienten eingenommen und bringt das energetische Ungleichgewicht von Körper, Geist und Seele wieder zurück in die Harmonie. Das Seminar richtet sich an alle Heilpraktiker/innen oder interessierte Berater/innen und Therapeut/inn/en, die mit Hilfe von Vorträgen und 'Bachblüten-Abenden' ihre Klient/inn/en über die Auswahl und Einnahme informieren möchten."

Die nächste Fachfortbildung „Bachblütenberatung“ findet am 07./08. Februar 2015 Samstag von 11:00 bis 17:00 Uhr (inklusive 45 Minuten Mittagspause) und Sonntag von 10:00 bis 12:30 Uhr in der Wuppertaler Zentrale von Impulse e.V. statt. Hier können Sie sich verbindlich anmelden. Preise und weitere Termine finden Sie außerdem hier.

Wir wünschen allen Teilnehmer/inne/n viel Erfolg und Freude bei der Teilnahme!

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Impulse-Preis 2014: Der zweite Preis in der Kategorie "Erfolgreich in die Selbstständigkeit"

Den zweiten Preis in der Kategorie Erfolgreich in die Selbstständigkeit erhielt Herr Peter Luu, der die Jury vor allem mit seiner unglaublichen Willenskraft und Lebenslust beeindruckte, welche er trotz schwerer Erkrankung auch an andere Menschen weitergibt.

Peter Luu – Vom Bauingenieur zum Heilpraktiker für Psychotherapie

Peter Luu hat in seinem Leben wortwörtlich Karriere gemacht, war Geschäftsführer einer Tiefbaufirma, Ingenieurbüroleiter und zuletzt selbstständiger Unternehmensberater – Bis er plötzlich schwer erkrankte und seine 20-jährige Tätigkeit im Baubereich unfreiwillig beenden musste.

Die niederschmetternde Prognose des Arztes lautete: Ein unheilbarer Gehirntumor und maximal ein Jahr Überlebenszeit. Das ist nun 11 Jahre her. Als Hoffnungsträger hat der durch die Krankheit halbseitig erblindete Peter Luu vor sechs Jahren begonnen, ehrenamtlich Hirntumorpatienten und deren Angehörige zu betreuen und zu beraten.

Diese Tätigkeit im Umgang mit häufig verzweifelten Menschen veranlasste ihn, sich psychologisches Basiswissen anzueignen und begann 2009 bei Impulse den Lehrgang Psychologische/r Beraterin. Schon während der Abschlussphase des Lehrgangs 2012 merkte Peter Luu, dass seine Wissbegierde noch größer war und er sein Spektrum im psychologischen Bereich erweitern wollte, um Klient/inn/en ganzheitlich therapieren zu können.

Kurzer Hand meldete sich Peter Luu auch noch zum Impulse-Lehrgang Psychotherapie an und schaffte die Überprüfung beim Gesundheitsamt mit Bravour. Nun gestaltet er sein Ingenieurbüro zu einer Psychotherapiepraxis um und möchte noch in diesem Jahr seine Praxis eröffnen. Etwas Sinnvolles bewirken zu können und der Rückhalt seiner Familie geben ihm die Kraft, die er im Rahmen seiner Beratungstätigkeit gerne auch an andere Menschen weitergeben möchte.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Impulse-Preis 2014: Die dritten Preise in der Kategorie "Erfolgreich in die Selbstständigkeit"

Daniela Schul – Ihr Weg zum eigenen Weiterbildungsinstitut 

Bildung hatte im Leben von Daniela Schul schon immer einen hohen Stellenwert. Während ihrer Berufstätigkeit als Krankenschwester hat sie das Bachelor-Studium zur Gesundheitsökonomin absolviert und sogar ein Stipendium erhalten. Neben dem Beruf noch eine weitere Ausbildung zu absolvieren, erweiterte nicht nur ihren fachlichen Horizont, sondern ließ ihren Wunsch, selbst „Lehre und Forschung“ zu betreiben, immer stärker werden.

2013 gründete die 34-jährige schlussendlich das Weiterbildungsinstitut Neuro-Management, kurz InstiNeM, welches sich vor allem an Beschäftigte im Gesundheitswesen richtet. Doch schnell stellte Daniela Schul fest, dass zwar das fachliche Wissen durch ihr Studium vorhanden war, ihr jedoch die Kompetenzen im pädagogischen Bereich fehlten, um Kurse fundiert zu gestalten und durchzuführen.

Nach intensiver Recherche entschloss sie sich deshalb für den Impulse-Studiengang „Dozent/in in der Erwachsenenbildung“. Erst dieser Kurs vervollständigte nach ihren eigenen Angaben die Anforderungen, die nötig sind, um einen Kurs selbst zu entwickeln, ein Curriculum zu schreiben und letztendlich einer pädagogischen Leitung gerecht zu werden.

Im Mai 2014 wurde der erste Fernlehrkurs ihres Instituts von der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen.


Angela Gryczan Mit der Weiterbildung Wechseljahreberatung zur selbstständigen Beratungstätigkeit

Bereits seit 1991 arbeitet die gelernte Krankenschwester Angela Gryczan in einem Seniorenheim, in welchem sie seit 2005 auch den Posten der sozialen Leitung innehat. Bisher unter anderem in der Demenzberatung tätig, führte sie vor allem ihr Interesse an dem Themengebiet Wechseljahreberatung 2013 zur Impulse-Schule.

Hier absolvierte sie von Juni 2013 bis Februar 2014 den Fernlehrgang Wechseljahreberatung. Während sie im Rahmen des Studiums in immer mehr Facetten der Wechseljahre eintauchte, festigte sich bei Angela Gryczan der Wunsch, auch anderen Frauen in den Wechseljahren beratend zur Seite zu stehen, Bewusstsein für den Sinn der Wechseljahre zu schaffen und als Ansprechpartnerin Ordnung in das Chaos der Wechseljahregefühle zu bringen. In den Räumlichkeiten einer Stadtvilla richtete sie sich deshalb gleich nach Abschluss des Impulse-Lehrgangs ihre erste eigene Beratungspraxis ein.

Das Ziel von Angela Gryczan: Anderen Frauen Mut machen, neue und auch unbekannte Schritte im Leben zu wagen. Zusammen mit ihren Klient/inn/en neue Perspektiven zu erarbeiten, liegt ihr deshalb besonders am Herzen. In naher Zukunft möchte Angela Gryczan außerdem einen „Tag der Frau“ ins Leben rufen.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Herzliche Einladung: 15. Vohwinkeler Gesundheits- und Naturheilkundetage

Vohwinkeler Gesundheits- und Naturheilkundetage mit Verleihung der Impulse-Absolvent/inn/enpreis am 8./9. November 2014


Im Jahr 2000 wurde begonnen, was mittlerweile liebe Tradition für viele Absolventinnen und Absolventen und auch für viele aktuelle Studierende der Schule für freie Gesundheitsberufe ist.

In diesem Jahr finden sie zum 15. Mal statt, die Vohwinkeler Gesundheits- und Naturheilkundetage. In mittlerweile annährend 40 Einzelvorträgen und Workshops vermitteln Fachleute Einblicke in die unterschiedlichsten Formen des Arbeitens in den Bereichen Therapie, Prävention und Beratung. Büchertische, ein Tagungscafe und die zahlreichen (Fach-) Gespräche von Absolvent/inn/en und Studierenden bieten weiteren Raum für Fachaustausch und Kontaktmöglichkeiten.

Für die Teilnahme wird am Samstag ein Kostenbeitrag erhoben (7 € bei Voranmeldung mit dem untenstehendem Formular, 10 € regulär). Der Besuch am Sonntag ist schon wie im letzten Jahr wieder kostenfrei. So wollen wir auch Interessentinnen und Interessenten die Möglichkeit geben, Impulse „in Aktion“ kennen zu lernen und bei Bedarf direkt das Beratungsangebot zu nutzen.
Auch in diesem Jahr findet außerdem am Samstag um 11 Uhr die feierliche Verleihung der Impulse-Absolvent-/inn/enpreise statt, hierzu sind alle Samstagsbesucher/innen herzlich eingeladen.

Das Programm für die Vorträge an den beiden Tagen erhalten Sie hier - beachten Sie bitte auch die günstige Vorverkaufsmöglichkeit.

Wir freuen uns auf Sie!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Impulse-Preis 2014: Der dritte Preis in der Kategorie "Beruflicher Aufstieg"

Thomas Must – Von der Vertretungslehrkraft zum Universitätsdozenten

Schon gleich nachdem Thomas Must sein Geschichts- und Philosophie-Studium 2008 abgeschlossen hatte, wollte er eine Karrierelaufbahn an einer Universität einschlagen. Doch ohne Lehramtsabschluss blieben seine Bewerbungen erfolglos. Ersatzweise nahm Thomas Must Vertretungsstellen an Schulen und in der Erwachsenenbildung an – doch auch hier wurde ihm der Einstieg in den offiziellen „Lehrerberuf“ verwehrt.

2013 dann die Kehrtwende: Thomas Must wurde arbeitslos und wollte eine grundlegende Veränderung in seinem Leben. Um sowohl für Schulen als auch Universitäten im Bereich der Erwachsenenbildung interessanter zu werden, hatte er sich zum Ziel gesetzt, sich die pädagogischen Fähigkeiten anzueignen, die ihm zum Lehrberuf fehlten – mit dem Impulse-Lehrgang „Dozent/in in der Erwachsenenbildung“.

Obwohl die Agentur für Arbeit dem 31-Jährigen von diesem Vorhaben abriet, weil „solch eine Ausbildung nicht zukunftsrelevant sei“, trat er aus eigener Überzeugung und auf eigene Kosten die Impulse-Ausbildung im November 2013 an.

Der Lohn für sein zielgerichtetes Handeln folgte schon während der Abschlussphase des Impulse-Lehrgangs im März 2014: Auf seine Bewerbung als Universitätsdozent an der Universität Greifswald folgte eine Zusage, obgleich in der Stellenausschreibung das erste und zweite Staatsexamen gefordert waren. Die Begründung der Universität: Aufgrund seiner früheren Lehr-Erfahrungen und der Impulse-Ausbildung sei Thomas Must allemal ausreichend qualifiziert, um eine Dozententätigkeit auszuüben – auch ohne das erste und zweite Staatsexamen.

Seine neue Stelle habe er „vor allem dieser Ausbildung zu verdanken“. Insbesondere von den Kompetenzen und Kenntnissen, die er im Rahmen der Impulse-Ausbildung über Seminarplanung und -Durchführung erlangt hat, profitiert er nach eigenen Angaben jeden Tag.